Erntedank-Gottesdienst am 08.10.2010


 

Am letzten Tag vor den Herbstferien haben alle Kinder und Lehrerinnen der Fichte-Grundschule bei herrlichem Wetter einen Ausflug gemacht. Unser Ziel war die evangelischen Kirche in Dortmund-Brackel. Dort haben wir einen ökumenischen Erntedank-Gottesdienst gefeiert. Vorher haben wir uns bereits im Religionsunterricht mit dem Thema "Erntedank" beschäftigt. Wir haben die Lieder für den Gottesdienst gelernt, das vierte Schuljahr hat ein Rollenspiel eingeübt und viele Kinder haben Lebensmittel mitgebracht, die anschließend gespendet wurden.

 



Um 8.45 Uhr haben sich alle auf dem Schulhof versammelt und dann ging es los. An der Spitze haben zwei Kinder den Bollerwagen mit den Lebensmittelspenden gezogen. Alle anderen gingen hinterher.

 

Auch einige Eltern, Großeltern und Geschwister haben uns begleitet. Die Kirche war komplett voll.

 

In der Kirche wurden die Gaben vor dem Altar ausgebreitet. Es gab Nudeln, Reis, Tee, Schokolade, Zucker und vieles mehr. Diese Lebensmittel wurden anschließend in die Suppenküche Kana in der Dortmunder Nordstadt gebracht. Dort werden etwa 300 arme und wohnungslose Menschen mit einem warmen Mittagessen versorgt. Unsere Lebensmittelspenden tragen also dazu bei, dass andere satt werden.
In einer Ansprache hat Pfarrer Wedegärtner daran erinnert, dass es auf der Welt genug Lebensmittel für alle Menschen gibt. Aber nur dann, wenn gerecht geteilt wird, werden alle satt.

 

Zwei Kinder der vierten Klasse haben einen Architekten und einen Millionär dargestellt. Der Millionär wollte einen ganz hohen elastischen Turm gebaut haben, der ganz dünne Wände hat und in der Spitze über eine Energieversorgungs-Zentrale verfügt. Damit war den Architekt überfordert und er fiel in Ohnmacht.
In Gottes Schöpfung gibt es solche wunderbaren Bauwerke: Die Getreidehalme mit den Ähren, die Mensch und Tier ernähren können.

 

Zum Abschluss bekam jede Klasse einen Blumentopf, Erde und Getreidekörner, damit die Kinder das Wunder des Wachstums selbst beobachten können.

Dann ging es wieder zurück zur Schule. Da wir jetzt den Berg herauf laufen mussten, war das ziemlich anstrengend.

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