2. Teil der Chronik 1991 bis 2010


125 Jahre Fichte-Schule

Chronik 2. Teil, 1991-2010          Bericht von Helmut Kaufung

 

1991 war in mehrfacher Hinsicht eine Zäsur. Die Schule hatte zu Beginn des Schuljahres 1991/92 nur noch 124 Schüler in sechs Klassen. Der erste und der zweite Jahrgang waren einzügig. Der starke Schülerrückgang war zum Einen der Bevölkerungsentwicklung in Neuasseln geschuldet - eine natürliche Entwicklung bei Siedlungen, die aus dem Boden gestampft wurden und in die zur Gründungsphase überwiegend junge Eltern zogen. Nach 20, 30 Jahren wurden die Wohnungen weitgehend noch von den ehemals jungen Eltern bewohnt. Ihre Kinder waren inzwischen erwachsen und hatten die Siedlung verlassen. Das Ende der Hauptschule Neuasseln war zum Teil auch dieser Entwicklung geschuldet. Aber auch die Abwanderung einiger Eltern an die katholische Augustinusschule in Brackel war mit Ursache, dass die Zweizügigkeit zwei Jahre nacheinander nicht erreicht wurde. Der bisherige Rektor war im Februar 1991 in Pension gegangen und die Konrektorin zum 31. Juli 1991. Ein neuer Schulleiter – Herr Kaufung – kam zum 1. August 1991 an die Schule, nachdem das relativ kleine Kollegium mit den Eltern in einem wahren Kraftakt die 100-Jahr-Feier schon gestemmt hatte.

Die Schule befand sich in einem Gebäude mit 15 Klassenräumen, einer Aula, einem kleinen Lehrmittelraum sowie dem leer geräumten ehemaligen Physikraum der Hauptschule und einer Schulküche. Sie erhielt nach dem Ende der Hauptschule und der Demontage der Gasherde nachträglich noch zwei Elektroherde für die Weihnachtsbäckerei. Ein leerstehender Klassenraum wurde bereits von der AWO Neuasseln als Treffpunkt und Café genutzt. Weitere vier Klassenräume in den Pavillons hinter der Schule waren von der Stadt Dortmund an zwei Elterninitiativen mit Kindertageseinrichtungen (Alibaba und Mini-Club) vermietet worden. Der davor liegende Schulhof, der bisher von der Fichte-Grundschule genutzt wurde und dafür eingerichtet war, war an die Kindergärten als Freigelände abgetreten worden. Die Grundschule nutzte inzwischen den ehemaligen Schulhof der Hauptschule. Er besaß keinerlei Einrichtungen für die Pausengestaltung der Kinder.

Die 100-Jahr-Feier hatte durch die Feierlichkeiten 7000 DM erbracht, die auf einem Sparbuch lagen. Es war im Kollegium wie in der Elternschaft aber unklar, wer diese Gelder verwalten und wer über die Verwendung entscheiden sollte.

So wurde der Vorschlag gemacht, einen Förderverein zu gründen, der diese Aufgaben übernehmen sollte. Am 9.12.1991 war es dann soweit. Der „Verein der Freunde und Förderer der Fichte-Grundschule Neuasseln“ wurde gegründet.

Als eine der ersten Aufgaben wurde der Schulhof ins Auge gefasst. Die Grundschulreform, die 1968 mit der Eigenständigkeit der Jahrgänge 1 bis 4 mit neuen Lehrplänen ihren Anfang genommen hatte, brachte neue Unterrichtsinhalte und neue Unterrichtsformen, die Suche nach einem kindgerechten Schulleben und veränderte Leistungsbewertungen mit sich. Da der alte Schulhof mit ersten kindgerechten Einrichtungen an die Kindertageseinrichtungen abgetreten werden musste, wurde ein Großteil der Einnahmen des Jubiläums für eine erste Ausgestaltung des Schulhofes verwendet. Eine Wackelstegbrücke, ein Balancierbalken und eine Balancierleiter standen am Anfang. Im Laufe der Jahre kamen Umgestaltungen und Erweiterungen hinzu, die dann von der Stadt Dortmund, die inzwischen ein Programm zur Umgestaltung aller Schulhöfe der Grundschulen aufgelegt hatte, und dem Förderverein gemeinsam finanziert und durchgeführt wurden. Die finanzielle Mitbeteiligung durch den Förderverein bewirkte zudem, dass die geplanten Maßnahmen schneller und umfangreicher als von der Stadt geplant umgesetzt werden konnten.

Die dafür notwendigen Gelder erhielt der Förderverein durch Spenden, Mitgliedsbeiträge und Einnahmen bei neuen Aktivitäten der Schule: 1992 wurde an der Schule zum ersten Mal eine Projektwoche durchgeführt. Lehrerinnen und Eltern boten Arbeitsgruppen an, in denen die Kinder jahrgangsübergreifend eine Woche lang zu neuen Themen arbeiteten und zum Ende der Woche die Arbeitsergebnisse der Elternschaft und den Bürgern Neuasselns präsentierten. Die Einnahmen der dabei durchgeführten Cafeteria liefen auch wieder in die Kasse des Fördervereins. So war die Unterstützung der Schule durch den Förderverein in einem immer größeren Rahmen möglich.

Nach der zweiten Projektwoche 1994 wurde der Vorschlag gemacht, auch ein Schulfest durchzuführen. Zwei Jahre später - 1996 - war es dann soweit: Ein Schulfest mit dem Motto „Unser Schulhof soll schöner werden“ wurde durchgeführt. Die Klassen boten vielfältige Spiele, Aufführungen, eine Tombola oder eine Cafeteria an. Die Einnahmen von ca. 5000 DM wurden zweckgebunden für die Schulhofgestaltung verwendet. Insgesamt konnte der Förderverein mit fast 14000 DM die von der Stadt für 1997 geplante Umgestaltung des Schulhofes unterstützen. Zusätzlich zu diesen großen Maßnahmen schaffte der Förderverein von Anfang an für alle Klassen Pausenspiele für drinnen und draußen an. Der triste Schulhof von einst war zu einem kindgerechten Spielhof geworden, der allen Kindern Neuasselns zu Gute kam.

Nach dem gelungenen Schulfest 1996 wurde ein Rhythmus festgelegt, nach dem alle zwei Jahre eine Projektwoche oder ein Schulfest veranstaltet werden sollte. Neben den Projektwochen und Schulfesten wurden seit den 90er-Jahren jährlich Sport- und Spielfeste, Projekttage und Autorenlesungen durchgeführt.

Andere Ziele der Grundschulreform bezogen sich auf die Unterrichtsformen. War früher der Frontalunterricht der vorherrschende Unterrichtsstil, so stand seit den 80er Jahren immer mehr die selbstständige Arbeit der Kinder im Vordergrund. Wochenplanarbeit und Freiarbeit waren Begriffe, die früher nur in den sogenannten Reformschulen bekannt waren. Mit den inzwischen wieder überarbeiteten Richtlinien hielten diese Begriffe auch in den staatlichen Schulen Einzug. Zwischen den Anforderungen der Richtlinien und Lehrpläne und den dafür notwendigen Unterrichtsmedien und den finanziellen Möglichkeiten einer kleinen Schule klaffte aber eine große Lücke.

Veränderte Unterrichtsformen erfordern aber auch andere Lehr- und Lernmittel. Die Medien des Frontalunterrichts waren Wandkarten und Demonstrationsmaterial für den Lehrer und Schulbücher für die Schüler. Bereits in den 70er- und 80er-Jahren wurden die Grundschulen in Dortmund einheitlich mit Werkschränken ausgestattet, in denen Klassensätze verschiedener Werkzeuge enthalten waren. Für den Sachunterricht gab es von der Firma Cornelsen Themenkoffer (Wasser, Elektrizität usw.), in denen jeweils Experimentiermaterial in Klassenstärke vorhanden war. Das eigenständige Arbeiten der Schüler und Schülerinnen setzte sich in der Wochenplanarbeit in vielen Fächern fort. Es wurde Feiarbeitsmaterial gebraucht, das in offenen Regalen in den Klassenräumen den Schülern und Schülerinnen angeboten wurde. Mit Wochenplänen arbeiteten die Kinder in besonderen Wochenplanstunden ihre Aufgaben in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit ab.

Der Etat der Schule, der von der Stadt zur Verfügung gestellt wurde, errechnete sich nach der Zahl der Schüler. Er reichte bei weitem nicht für die neue Ausstattung der Klassenräume und der gesamten Schule. Zusätzlich war der größte Teil des öffentlichen Etats durch die Anschaffung von Schulbüchern gebunden.

Auch hier half der Förderverein unterstützend bei der pädagogischen Weiterentwicklung der Schule. Er finanzierte einen großen Teil des teuren Arbeitsmaterials für die neuen Unterrichtsformen, er kaufte Regale oder ließ sie nach eigenen Entwürfen herstellen. Alle Klassen bekamen Sitzbänkchen, um schnell Sitzkreise in den Klassen für Gesprächskreise zu bilden.

Wichtig war auch die Leseförderung. So konnte der Förderverein in einem Schulraum eine Schülerbücherei mit Möbeln und Büchern ausstatten – das sogenannte Leseland – während in allen Klassen auch Klassenbüchereien entstanden. Im Laufe der Jahre kam die Ausstattung des Kunst- und Werkraums, des Förderraums für die Kinder, die im Gemeinsamen Unterricht beschult wurden, und des Musikraums dazu. Zwischen 2000 und 2010 wurden Computer für die Klassenräume angeschafft und vernetzt, bis schließlich mit Unterstützung der Stadt Dortmund ein Computerraum im ehemaligen Lehrmittelraum eingerichtet werden konnte.

Mitte der 90er-Jahre kam der Begriff der „Verlässlichen Schule“ auf. Die Grundschule stellte Eltern, die berufstätig waren, durch den Stundenplan vor große Probleme. Anders als bei weiterführenden Schulen mit einem Stundenplan von über 30 Wochenstunden, hatten Grundschulkinder nur zwischen 20 bis etwa 27 Stunden Unterricht. So kamen sie an einem Tag um 12 Uhr, an einem anderen Tag um 13.30 Uhr und wieder an einem anderen Tag um 11 Uhr aus der Schule. Die Politik entwickelte den Begriff „Schule von 8 bis 1“ und später die „Schule 13 plus“. Die Kinder sollten verlässlich von 8 Uhr bis 13 Uhr oder 14 Uhr in der Schule außerhalb der Unterrichtszeit betreut werden. Im Jahre 1995 bildete sich in Brackel der Verein „KiJu Brackel e.V.“, der es sich zur Aufgabe gemacht hatte, dass unter seiner Verantwortung an allen Brackeler Grundschulen und an der Gesamtschule eine Betreuungseinrichtung eingerichtet wird. Auch die Fichte-Grundschule trat dem Verein bei. Die Fichte-Grundschule konnte genügend Räume zur Verfügung stellen, in denen außerhalb der Unterrichtszeit ab 1996 die zur Betreuung angemeldeten Kinder spielen, turnen oder auch Hausaufgaben machen konnten. 1999 übernahm dann der Förderverein die Trägerschaft für diese Betreuungseinrichtung.

In diesen Jahren zeigte sich an vielen Grundschulen, dass der Bedarf nach Betreuungsplätzen wuchs, vor allem aber, dass der zeitliche Umfang bis 14 Uhr ungenügend war. So gab es ab 2003 die Möglichkeit eine „Offene Ganztagsschule (OGS)“ einzurichten, die die Betreuung bis 16 Uhr ausdehnte. Die Eltern mussten ihre Kinder verbindlich jeweils für ein Jahr zur „OGS“ anmelden und den Kindern wurde auch ein Mittagessen angeboten. Diese Offene Ganztagsschule wurde im Gegensatz zur „Schule von 8 bis 1“ finanziell viel besser ausgestattet. Die Stadt Dortmund hatte beschlossen, in einem ersten Durchgang an ca. 30 Schulen den Ausbau zur Offenen Ganztagsschule durchzuführen. Nach Diskussionen im Förderverein und in der Schulkonferenz wurde beschlossen, sich um eine dieser 30 Angebote zu bewerben. Ein pädagogisches Konzept wurde ausgearbeitet und bei der Stadt eingereicht. Träger sollte weiterhin der Förderverein sein. Die Fichte Grundschule erhielt den Zuschlag und wurde so als eine der ersten Grundschulen in Dortmund mit einer OGS ausgestattet.

Für die Ausstattung wurden von Stadt und Staat besondere Gelder zur Verfügung gestellt. Die Räume wurden umfassend renoviert, erstmals wurde Mobiliar nur für die OGS angeschafft – bisher fand die Betreuung auf dem ausgemusterten Mobiliar der Schule statt - und eine hochwertige Küche wurde für die Mittagsverpflegung eingebaut. Für die tägliche Arbeit musste mehr pädagogisches Personal wie auch Personal für Küche und Reinigung eingestellt werden. Es war ein größerer Etat vorhanden für Spielmaterial und für Materialien in den nachmittäglichen Arbeitsgruppen (Tanz, Zirkus, verschiedenen Sportangebote, Chor und viele mehr, wie auf der Homepage nachzulesen ist). Später konnte auch in den Räumen der OGS ein Snoozelenraum (ein Raum mit Licht-, Musik- und Vibrationseffekten zur Sensibilisierung und Konzentrationsförderung) eingerichtet werden.

Wie oben schon beschrieben war die Schülerzahl der Fichte-Grundschule Anfang der 90er Jahre stark rückläufig durch die negative Bevölkerungsentwicklung im Einzugsgebiet der Schule. Die Schulbezirksgrenzen waren festgelegt – im Norden die S-Bahn-Linie, im Osten die Abraumhalde der ehemaligen Zeche Schleswig, im Süden die Bundesstraße B1 im Westen der Hauptfriedhof. Wählten Eltern der wenigen Schulanfänger dann noch die konfessionelle Regelschule, war der Bestand der Schule gefährdet. Die Schule musste deshalb mit guter pädagogischer Arbeit, aber auch mit guter Ausstattung (Schulhof, Klassenraumgestaltung, Leseland, Computer, Betreuung, Offene Ganztagsschule mit vielfältigen Arbeitsgemeinschaften am Nachmittag usw.) für sich werben. Dieses ist mit Hilfe des Fördervereins gelungen. Die Schülerzahl stabilisierte sich und lag nach 2000 immer über 160 Schülerinnen und Schüler. Viele Eltern, die nicht im ursprünglichen Einzuggebiet wohnten, meldeten Ihre Kinder an der Schule an, unter anderem wegen der Betreuung, die nach und nach immer früher begann – heute 7 Uhr – und in den Ferien durchgehend in Kooperation mit der Hellweg-Grundschule in Asseln angeboten wurde und wird.

Eine erste Vorstellung von der Schule bekamen die Eltern mit ihren Kindern bei dem seit den 90er-Jahren jährlich durchgeführten Tag der offenen Tür. Für zwei Stunden standen alle Klassentüren und die Betreuungseinrichtung offen, der Unterricht war auf die kleinen Gäste ausgerichtet, in der Pausenhalle lud eine Cafeteria die Gäste, Eltern, Kinder und Nachbarn zum Verweilen ein und Lehrerinnen, Eltern der Schule, der Schulleiter, später auch das Betreuungspersonal (Schule 8 bis 1, OGS) standen für Gespräche bereit.

Als 2000 nach einem Erlass des Ministeriums alle Grundschulen ein Schulprogramm vorlegen mussten, war die Schule bereits gut vorbereitet. Es gab verbindliche Absprachen im Kollegium zum Klassenlehrerprinzip, zur Klassenraumgestaltung und zu Regeln und Ritualen. Das pädagogische Konzept enthielt Ausarbeitungen zu „Leistungsverständnis, Förderkonzept, Gesunde Schule, sportpädagogischen Konzept, Bewegte Schule, Prävention von Gewalt, Leseraum, Gemeinsamer Unterricht“. Aber auch das Schulleben und die Vernetzung der Schule im Stadtteil waren im Schulprogramm ausgearbeitet. 2005 wurde das Schulprogramm ergänzt durch Konzepte zur Offenen Ganztagsschule und zu Medien sowie durch ein Konzept zur Sprachförderung – der Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund nahm stark zu. Im Medienkonzept wurde unter anderem der Einsatz der „neuen Medien“ durchdacht. Wie und wo sollen Computer im Unterricht eingesetzt werden?

Die Planungen haben zum Computerraum mit über 10 Arbeitsplätzen und Computern in allen Klassenräumen, dem Lehrerzimmer und der OGS geführt. Alle sind im Schulnetzwerk miteinander verbunden. Der Computerraum wurde im ehemaligen kleinen Karten - und Lehrmittelraum eingerichtet. Der neue, größere Lehrmittelraum wurde in der ehemaligen Schulküche eingerichtet, die im Zuge der Feuerschutzmaßnahmen vollständig ausgeräumt wurde, weil sie nicht mehr von Schülergruppen betreten werden durfte. Leider konnte aus den gleichen Gründen keine Lernwerkstatt, die direkt von den Schülern hätte genutzt werden können, hier eingerichtet werden.

Schließlich wurde auch die Schulhomepage, die seit ca. 2000 über die Schule informiert, über das Netzwerk von einer Redaktionsgruppe des Lehrerkollegiums betreut. Die neueste Fassung des Schulprogramms ist hier auf der Homepage nachzulesen.

Schließlich muss noch der Adventsbasar erwähnt werden. Wie oben schon beschrieben existierte bis in die 90er-Jahre in der ehemaligen Neubausiedlung Neuasseln die Interessengemeinschaft Neuasseln (IGN), in der sich die Kirchen, Parteien, die Kindergärten, Vereine, die Gewerbetreibenden Neuasselns, die Schulen und später auch der Förderverein sich regelmäßig trafen und gemeinsame Vorhaben für Neuasseln planten. Der Rückgang der jüngeren Bevölkerung wirkte sich auch auf die IGN aus. Immer mehr Geschäfte mussten schließen, so dass auch die finanzielle Grundlage für die IGN wegbrach. Der bis 1997 jährlich am Samstag vor dem ersten Advent vor dem Geschäftszentrum an der Ecke „Am Funkturm / Holzwickeder Str.“ durchgeführte Adventsbasar musste abgesagt werden. Die Reste der gemeinsamen Kasse wurden als Spende an den Förderverein übergeben. 2001 beschloss der Förderverein zum 10jährigen Bestehen, diesen Adventsbasar nach vierjähriger Pause auf dem Schulhof der Fichte-Grundschule gemeinsam mit den Kindergärten, Parteien und einigen Vereinen wieder aufleben zu lassen. Er ist seitdem ein besonderes Event im Schulleben der Schule. Wie früher erhalten die Kinder kostenlos einen Stutenkerl aus der Hand des Nikolaus.

Ab 2007 wurde das lange brachliegende Gelände der ehemaligen Stadtgärtnerei mit dem beispielgebenden Wohnpark „Stadtgärtnerei“ bebaut. Die Häuser mussten besonders umweltschonend und energiesparend gebaut werden. Junge Eltern zogen in die Mustersiedlung und damit in den Nahbereich der Fichte-Grundschule. Zusätzlich waren die ehemaligen Einzugsbereiche der Grundschulen (Schulbezirksgrenzen) durch die damalige Landesregierung aufgehoben worden. Die Schule war durch ihre Erfahrungen, durch ihre Arbeit und Ausstattung gut für die Zukunft aufgestellt.

 

Anhang: Schulleiter der Fichteschule Neuasseln

1891 – 1923              Werner (ab 1901 Hauptlehrer)

1923 – 1936              Gössing (ab 1925 Hauptlehrer)

1926 Verkauf an die Gemeinde, später Stadt Dortmund          

1933 Umbenennung von „Louisenschule“ in „Fichteschule“ 

1936 – 1945              Voß

1945 – 1949  

1949 – 1957              Schulz (Hauptlehrer)

1957 – 1977              Frank (Rektor)

1968 Schulreform: Aufteilung in Fichte-Grundschule + Hauptschule Neuasseln 1987 Schließung der Hauptschule Neuasseln

1977 – 1985              Syberg (Rektor)

1985 – 1991              Köhler (Rektor)

1991 (Februar – Juli)  Scholz (Konrektorin, kommissarische Schulleiterin)

1991 –  2010             Kaufung (Hauptlehrer, ab 2001 Rektor)

2010 -                       Kochanek (Rektorin)

 

Helmut Kaufung (nach einer handschriftlichen Notiz von Rektor Hans Frank, erweitert und korrigiert, 31.01.2016)

 

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