Ausflug in den Adlerturm und ins Museum


Zum Abschluss unseres Sachunterrichtsthemas "Dortmund früher und heute" fuhren wir in die Dortmunder Innenstadt und schauten uns den Adlerturm, die Reinoldikirche und das Museum für Kunst- und Kulturgeschichte an.

Zuerst gingen wir in den Adlertrum und trafen dort auf unsere Museumsführerin Heike, die uns viel erzählte und erklärte. Als erstes führte sie uns treppabwärts. Dort schauten wir uns die Grundmauern des Adlerturms an. Wir lernten, dass die Mauerteile unterschiedlich alt waren. Das lag daran, dass der Adlerturm erst 100 Jahre später an die bereits bestehende Stadtmauer Dortmunds gebaut wurde. Aus diesem Grund war der Adlerturm auch nicht richtig rund. 

     

 

 

 

Als nächstes schauten wir uns Rüstungen und Waffen an. Sebastian hatte Glück, denn er durfte das sehr schwere Kettenhemd anziehen. Weil das so schwer und unbequem war, ist er richtig ins Schwitzen gekommen! Zum Glück hatte er Hilfe beim An- und Ausziehen.

     

 

Eine Rüstung für Reiter.

  Kettenhemd und Helm.
     

 

Diese Teile der Rüstung sind extra so aufgebaut, dass man durch den Helm schauen kann.

 

Dieser Morgenstern war besonders faszinierend.

     

 

Heike erklärt uns viel über die unterschiedlichen Rüstungen und Waffen.

 

An diesem Modell haben wir uns lange über die Stadtmauer, über Tore, Türme und die vier Innenstadtkirchen unterhalten. Hier konnte man anschaulich sehen, wie es früher ausgesehen haben muss.

     

 

Einge Tore konnte man sich zusätzlich an großen Modellen anschauen, wie hier das Westentor und das Burgtor. Dazu lernten wir außerdem, dass die Tore aus zwei Gründen geschlossen wurden. Man schloss zum Einen die Tore, um Angreifern keine Möglichkeit zum Eindringen zu geben. Außderm wurden sie am Abend geschlossen. Wer nach Torschluss nach Hause kam, hatte Pech und mussten vor den Stadtmauern schlafen.

     

Nachdem wir uns den ganzen Adlerturm angeschaut hatten, gingen wir quer durch die Stadt zum Museum für Kunst- und Kulturgeschichte. Unterwegs machten wir einen Halt an der Reinoldikirche und schauten sie uns von Außen an. Außerdem gingen wir auf Zehenspitzen eine Runde durch die Reinoldikirche und schauten uns die Statuen von Reinoldus und Karl des Großen an.

     

 

 

 

Im Museum angekommen, machten wir zunächst eine zweite Frühstückspause. Von dem vielen Laufen und Stehen waren einige Kinder schon ganz KO und hungrig!

     

Schließlich erfuhren wir viel über alte Möbel und vor allem über die Arbeiten, die die Menschen früher hatten. Wir durften uns zum Beispiel die Arbeit eines Schuhmachers anschauen und auch befühlen, denn ein alter Schuh wurde von Kind zu Kind weitergegeben.

 
     

 

 

 

 

 

 

Zum Schluss durften wir ausprobieren, wie die Menschen früher mit Federn und Tusche in der alten Schrift geschrieben haben. Das war gar nicht so leicht. Bei vielen Kindern waren hinterher dicke Tuscheflecken auf dem Papier zu sehen, weil es sehr schwer war, die Tusche mit der Feder richtig zu dosieren.

Insgesamt haben wir einen sehr informativen und interessanten Tag verlebt, der vielen Kindern gut gefallen hat und an dem hoffentlich auch viele Kinder viel gelernt haben.