Grüne Schule: Vom Korn zum Brot


Vom Korn zum Brot

Am Dienstag waren wir und die Klasse 3a in der "Grünen Schule" im Rombergpark. Wir haben zuerst unsere Lehrerin Frau Maschner kennen gelernt. Dann durften wir einige Tiere füttern. Marie durfte die Frösche füttern. Die Frösche aßen Marden. Marie sagte: "Die fühlen sich sehr eklig an!" Julia und ich haben die Rennmäuse gefüttert. Später hat Frau Maschner uns kleine Teigstücke gegeben und wir mussten den Teig fünf Minuten kneten. Dann haben wir daraus einen Schneemann oder Tiere gemacht. Das Brot hat sehr sehr sehr sehr lecker geschmeckt! Von Martha

     

 
     

 

Im Flur der "Grünen Schule" gibt es einige Tiere zu bewundern. Es gibt zum Beispiel einige Rennmäuse, die wir auch füttern durften. Marie macht sich sogar einige Notizen dazu.

     

 

In Aquarien gibt es aber auch unterschiedliche Fische und Schnecken.

     

 
     

 

Es gibt auch asiatische Rotbauchunken, die recht klein sind. Einige mutige Kindern durften die Unken mit lebendigen Marden füttern, denn die Unken fressen nur lebende Tiere. Für diese Fütterung mussten die Kinder schon mutig sein, denn sie mussten eine einzelne Marde aus einem Topf mit vielen, sich räkelnden Marden herausfummeln und dann den Unken hinlegen.

     

 

Nach der Fütterung ging es aber endlich in unseren Klassenraum, denn wir waren ja in der "Grünen Schule" um all das, was wir in unserer Schule zu unserem Sachunterrichtsthema "Vom Korn zum Brot" gelernt hatten nun auch in echt zu sehen und auch auszuprobieren. Es ging los in einem Sitzkreis, in dem wir über die vier Getreidesorten Hafer, Roggen, Gerste und Weizen sprachen. Direkt danach durften wir aus einen bereits vorbereitetem Teig Brötchen formen. Jeder dachte sich eine besondere Form für sein Brötchen aus, denn man musste es ja auch wieder erkennen.

     

 
 

 
 

Während unsere Brötchen im Ofen waren, besprachen wir, wie die Menschen früher und heute das Getreide gemäht und die Getreideähren gedroschen haben. Wir erfuhren, dass "dreschen" ein anderes Wort für "schlagen" ist und dass die Menschen die Körner früher mit einem Dreschschlegel aus der Ähre geschlagen haben. Den durften wir -wie auch eine Sense- natürlich ausprobieren. Wir haben aber auch selber mit einem kleinen Trick gedroschen:  

 

Wenn man eine einzelne Ähre zwischen den Händen reibt, bekommt man die Körner einschließlich Schale auch hinaus. Die Schale kann man dann ganz einfach wegpusten, denn sie ist leichter als die Körner und fliegt deswegen weg. Dafür gibt es aber auch eine Maschine, deren Wirksamkeit man auf dem rechten Bild sehen kann.

     

 
 

 

Die Körner, die die Kinder eigenhändig aus den Ähren gedroschen haben, durften sie dann natürlich auch mahlen. Das ging mit zwei großen Steinen auf den Tischen sehr gut. Hierbei waren kräftige Arme und Teamarbeit gefragt. Wir haben aber auch ausprobiert, wie man die Köner mit einer kleinen Mühle viel einfacher mahlen konnte, dazu reichte ein Knopfdruck.

     

 

Zwischenzeitlich durften wir uns unter einem Mikroskop ein aufgeschnittenes Getreidekron anschauen. So konnte man besonders gut den Mehlkörper sehen, der sich ausschließlich im Weißmehl befindet. Man konnte aber auch die Schale und den Keimling erkennen. Ist beides auch im Mehl vorhanden, so ist es ein Vollkornmehl.

     

 

 

 

Nun war es aber endlich soweit: Unsere Vollkornbrötchen waren fertig. Mit ein bisschen Butter ließen wir sie uns schmecken.

     

 

Auf dem Rückweg hatte die Sonne die Luft zum Glück etwas aufgewärmt, so dass es nicht mehr so kalt war wie auf dem Hinweg. Dafür fing es ganz leicht an zu schneien und der Rombergpark glitzerte sehr schön.

     

Von unserem Ausflug gibt es noch mehr Bilder, die Sie sich und ihr euch ungeordnet in der folgenden Bildergalerie anschauen könnt.